Mund­schleimhaut­veränderungen

Diagnostik und chirurgische Therapie von Schleimhautbefunden

Verän­de­rungen der Mund­schleim­haut treten häufig auf – von harmlosen Reiz­re­ak­tionen über gutartige Wuche­rungen bis hin zu behand­lungs­be­dürf­tigen Vorstufen oder selten auch malignen (bösar­tigen) Verän­de­rungen. Zur Abklärung unklarer Befunde führen wir daher in unserer oral­chirurgischen Praxis in Berlin-Friedenau eine Probe­ent­nahme (Biopsie) oder eine Probe­ex­zi­sion (chirurgische Entnahme) durch. So kann das Gewebe histo­lo­gisch unter­sucht und eine gesi­cherte Diagnose gestellt werden. Die Exzision erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung.

Mukogingivale Eingriffe und Gewebetransplantate

Bestimmte Verän­de­rungen der Mund­schleim­haut – zum Beispiel im Bereich der Wangen­in­nen­seite oder unter der Zunge – sowie störende Schleim­haut­bänder oder Einschrän­kungen bei der Bewegung von Lippen oder Zunge können eine kleine chirurgische Korrektur erfor­der­lich machen. Diese muko­gin­gi­valen Eingriffe sind Teil unseres Spektrums der präpro­the­ti­schen Chirurgie und zielen darauf ab, die Beweg­lich­keit des Gewebes zu verbes­sern oder Reizungen zu vermeiden.

In spezi­ellen Fällen kann auch die Gewinnung und Trans­plan­ta­tion von Schleim­haut oder Binde­ge­webe erfor­der­lich sein – zum Beispiel für den Ersatz defekter Areale oder zur funk­tio­nellen Verbes­se­rung nach Entfer­nung von Gewebe­veränderungen. Solche Schleim­haut­trans­plan­tate oder Binde­ge­webs­trans­plan­tate entnehmen wir meist intraoral und bereiten sie indi­vi­duell für den Empfän­ger­be­reich auf.