Periimplantitis-Behandlung

Entzündungen am Implantat frühzeitig erkennen und behandeln

Bei Zahn­implantaten kann es zu entzünd­li­chen Verän­de­rungen im umge­benden Gewebe kommen – der soge­nannten Peri­implantitis. Diese Form der peri­im­plan­tären Entzün­dung ist mit einer Parodon­titis vergleichbar, die ebenfalls durch bakte­ri­elle Besie­de­lung ausgelöst wird. Bleibt Peri­implantitis unbe­han­delt, kann sie den Knochen rund um das Zahn­im­plantat abbauen und im Laufe der Zeit zum Verlust des Implan­tats führen.

Entzün­dungen rund um das Implantat (peri­im­plan­täre Erkran­kungen) werden von der Patientin oder dem Patienten häufig erst spät bemerkt, da sich diese häufig schlei­chend und ohne Schmerzen entwi­ckeln. Risi­ko­fak­toren wie Rauchen, syste­mi­sche Erkran­kungen, Zähne­knir­schen oder eine unzu­rei­chende Mund­hy­giene können die Entste­hung von Entzün­dungen begüns­tigen. Daher sind regel­mä­ßige Kontroll­un­ter­su­chungen, profes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gungen sowie Rönt­gen­auf­nahmen entschei­dend, um die Gesund­heit von Implantat und umlie­gendem Gewebe lang­fristig zu sichern.

Gezielte Therapie für langfristigen Implantaterhalt

Bei IMPLA·VIO in Berlin setzen wir auf eine struk­tu­rierte Diagnostik, um eine Peri­implantitis früh­zeitig zu erkennen und gezielt zu thera­pieren. Je nach Schwe­re­grad erfolgt die Behandlung entweder konser­vativ – z. B. durch Reinigung, Spülung und den Einsatz lokaler Anti­sep­tika – oder chir­ur­gisch mit Zugang zur Implan­tat­ober­fläche. Falls nötig, wird dabei eine Knochen­re­ge­ne­ra­tion durch­ge­führt, bei der der geschwächte Kiefer­knochen gezielt wieder aufgebaut wird.

In unserer Praxis in Berlin-Friedenau arbeiten wir mit scho­nenden Verfahren und moderner Technik, um die Entzün­dung effektiv zu kontrol­lieren und das Implantat zu erhalten. Der Aufbau eines stabilen, entzün­dungs­re­sis­tenten Gewebes kann durch beglei­tendes Weich­gewebs­management unter­stützt werden.